Håre Mose
Bei Gelsted liegt Håre Mose, wo eine stillgelegte Kiesgrube mit kleinen Seen auf ein wiederhergestelltes Moor auf nährstoffarmem Boden trifft. Ein 2 km langer Pfad führt dich durch das Gebiet, und verlängerst du die Tour bis Håre Bjerge, werden es 5 km durch hügelige westfünische Landschaft.

Kiesgrube und Moor aus der Eiszeit
Du gehst von der Hårevej aus hinein, vorbei an der Tierklinik, und plötzlich liegt die stillgelegte Kiesgrube mit ihren kleinen Seen vor dir. Sie entstanden, als hier in den 1960er-Jahren Kies abgebaut wurde, und heute liegt das Wasser still zwischen den Böschungen. Håre Mose selbst ist 6,5 Hektar groß und wurde vom Schmelzwasser der Eiszeit geformt, als das Eis schwer über Westfünen lag und das Wasser seinen Weg von Vissenbjerg, dem höchsten Punkt Fünens, hinabfand.
150 Jahre lang war der Wasserstand um anderthalb Meter abgesenkt. Jetzt ist er wieder auf sein natürliches Niveau angehoben, und die offenen Flächen rund um das Moor sind wiederhergestellt. Der Boden ist nährstoffarm, was Platz für Pflanzen schafft, die anderswo nicht gedeihen. Du folgst den Pfaden durch Håre Mose auf einer Tour von gut 2 km oder verlängerst sie auf 5 km, wenn du Håre Bjerge mitnimmst. Das Wegenetz in Klakkebjerg ist mit dem Gebiet verbunden, sodass die Tour noch länger werden kann.
Hunde müssen an der Leine geführt werden, und das Betreten ist nur auf den Pfaden erlaubt – aus Rücksicht auf die empfindliche Natur.
Tipp: Kombiniere die Tour mit Klakkebjerg und Brænde Ådal für eine längere Wanderung in Middelfarts Natur.
Kontaktinformationen
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