Der Menschenfeind
Jens Albinus spielt Alceste, der Falschheit bekämpft, aber in seiner eigenen Verliebtheit gefangen ist. Det Kongelige Teater holt Molières Komödie über Liebe, Starrsinn und Selbstinszenierung mit scharfem und herzzerreißendem Humor in die Gegenwart.

Wer ist am lächerlichsten im selbstverliebten Zeitalter der Selbstinszenierung?
Erleben Sie Jens Albinus als verliebten Melancholiker Alceste in Molières Komödie Der Menschenfeind.
Alceste ist ein tiefgründiger, intellektueller Mensch, der Falschheit und Oberflächlichkeit verachtet und bekämpft. Doch er sitzt im Gefängnis seiner eigenen Liebe fest.
Er liebt die junge Célimène – fast so sehr, wie er seine eigene Verliebtheit in sie hasst. Als sich endlich die Gelegenheit bietet und Alceste nach Célimènes Liebe greifen kann, ist er in seinem selbstbezogenen Starrsinn so unnachgiebig, dass er ihr Angebot nicht annehmen kann oder sich nicht traut, es anzunehmen, wenn sie nicht so werden kann, wie er sie haben will.
Regisseur Thomas Bendixen nimmt den Ball aus dem Jahr 1666 auf und holt mit scharfem und herzzerreißendem Humor Molières selbstentlarvende Komödie über Selbsthass, Selbstinszenierung und die Sehnsucht, geliebt zu werden, in die Gegenwart.
Mitwirkende: Jens Albinus, Laura Skjoldborg, Mikkel Arndt, Andrea Øst Birkkjær, Alvin Olid Bursøe, Nicolaj Kopernikus, Thor Støvelbæk, Alexander Bryld Obaze und Maria Rossing.
Musik: Oh Land.
Produktion: Det Kongelige Teater.
Veranstalter: Musikhuset Esbjerg und Teater- og Musikhusvennerne.
Die Vorstellung hat nummerierte Sitzplätze.
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