Christiansøfarten
Unternehmen Sie mit Christiansøfarten einen Tagesausflug nach Christiansø und Frederiksø, zum östlichsten Punkt Dänemarks und zur historischen Festung von 1684.

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Besuchen Sie den ersten Flottenstützpunkt der Welt und eine beeindruckende Festungsanlage aus dem Jahr 1684. Unternehmen Sie einen Tagesausflug zu den Festungsinseln Christiansø und Frederiksø – dem östlichsten Punkt Dänemarks.
Ertholmene – ein begehrtes Ausflugsziel
Die Inselgruppe Ertholmene lockt am Horizont nordöstlich von Bornholm. Sie besteht aus den beiden bewohnten Inseln Christiansø und Frederiksø, dem Vogelschutzgebiet Græsholmen sowie einer Reihe größerer und kleinerer Schären.
Aus einer Ansammlung karger Felsen, die aus dem Meer ragten, wurden die Inseln zu einem beliebten Ziel für Besucher.
Geschichte hautnah erleben
Alles begann 1684, als König Christian V. von Dänemark (1670–1699) den Bau einer Verteidigungsanlage für die Schiffe der Flotte in der Ostsee beschloss. Nach dem Frieden von Roskilde 1658 hatte Dänemark Schonen, Halland und Blekinge verloren; deshalb war es notwendig, die Bewegungen der schwedischen Flotte in der Ostsee zu kontrollieren. Zwischen zwei der Inseln lag ein Naturhafen. Dort errichtete man die Festung Christiansø, den ersten Flottenstützpunkt der Welt. Zunächst entstanden die beiden charakteristischen Türme Store Tårn auf Christiansø und Lilletårn auf Frederiksø.
Ein beeindruckendes Bauwerk
Auf beiden Inseln baute man Bastionen und Ringmauern zum offenen Meer hin. Dahinter liegen die zahlreichen weiteren Gebäude der Festung. An diesem eindrucksvollen Bauwerk wurde während der gesamten Festungszeit gearbeitet. Im Hafen konnten dänische Marineschiffe Schutz suchen, Wasser und Proviant aufnehmen und Schäden von ihren Fahrten in der Ostsee reparieren lassen. 1855 wurde die Festung Christiansø stillgelegt. Sie ist jedoch erhalten geblieben und erzählt ein wichtiges Stück dänischer Kulturgeschichte.
Das Leben auf Christiansø heute
In der historischen Kulisse lebt heute eine gut funktionierende kleine zivile Gemeinschaft mit etwa 100 Einwohnern. Auf Christiansø gibt es unter anderem eine Schule, Kirche, einen Leuchtturm, ein Posthaus, eine Bibliothek, ein Versammlungshaus, ein Museum, einen Zeltplatz, einen Laden und ein Gasthaus. Die Insel verfügt außerdem über eine eigene Feuerwehr und Rettungsdienste sowie Strom- und Wasserversorgung.
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