Wanderung: Hjerk–Lysen–Hjortholm (8,3) km
Bei niedrigem Wasserstand ist es möglich, nach Hjortholm hinauszugehen, wo in der Ertebøllezeit Jäger und Sammler ihre Siedlung hatten.

Länge: 8,3 km
Maximale Steigung: 4,9 %
Markierung: Gelb
Parken: Harre Vig (N 56° 41.775', E 8° 52.988')
Wanderung mit hohen Klippen, Vogelwelt, Aussichtspunkten und einer einzigartigen Landschaft – 8,3 km
Harre Vig
Auf den Höhenzügen bei Harre Vig liegen mehrere Grabhügel. In eingeebneten Hügeln wurden Gräber aus der Einzelgrabkultur der jüngeren Steinzeit, aus der Dolchzeit sowie aus der Bronzezeit gefunden.
„Der Hafen“ bei Lysen Bredning
Im 19. Jahrhundert bildete die Landzunge nach Hjortholm zusammen mit dem Strand auf der Nordseite bei Lysen Bredning einen Naturhafen, an dem aufgrund der großen Wassertiefe auch größere Schiffe anlegen konnten.
Hier konnten sie laden und löschen, ohne Abgaben zu bezahlen. Das sorgte in der Stadt Skive für großen Unmut. Als Skive 1869 einen eigenen Hafen erhielt, wurde eine Beschwerde an die Regierung eingereicht.
Daraufhin wurde der Hafenbetrieb bei Lysen Bredning verboten, obwohl der kleine Naturhafen ideal für West- und Nordsalling lag.
Die Schleuse bei Lysen Odde
Die Schleuse wurde 1899 gebaut und verhindert, dass bei Hochwasser Salzwasser aus dem Fjord in das Hjerk Nor eindringt und die Beweidung der großen eingedeichten Wiesenflächen zerstört.
Hjerk Nor
Hjerk Nor bietet viele Naturerlebnisse. Die Flora und Fauna der Gegend ist reich an verschiedenen Wildpflanzen, darunter auch schöne Orchideenarten.
Das Gebiet eignet sich gut für eine sogenannte „Schnapskräuter-Tour“, da hier viele wilde Gewürz- und Kräuterpflanzen wachsen.
Rund um Hjerk Nor wurden außerdem Küchenabfallhaufen aus der Steinzeit gefunden. Diese sogenannten „Køkkenmøddinger“ stammen aus Siedlungen der Ertebøllekultur der älteren Steinzeit und bestehen aus Muschelschalen, Knochen u. a.
Solche Funde kann man an mehreren Stellen entlang der damaligen Küstenlinie des Steinzeitmeeres entdecken.
Hjortholm
Hjortholm ist eine teilweise überspülte Halbinsel.
Bei normalem oder niedrigem Wasserstand kann man zu Fuß hinausgehen.
Wie mehrere andere Orte rund um Hjerk Nor war auch Hjortholm eine Siedlungsstätte der Jäger der Ertebøllekultur aus der älteren Steinzeit.
Mit etwas Glück kann man hier Abschläge und andere bearbeitete Werkzeuge aus Feuerstein finden.
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Rævehøjvej 2A
7870 Roslev
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