Tinghuset
Das Tinghuset in Herning ist ein markantes Gebäude, in dem Recht und Geschichte im gotischen Stil aufeinandertreffen. Es ist weit mehr als ein funktionales Gerichts- und Arresthaus – es ist ein kulturelles Wahrzeichen, das die Entwicklung und Werte der Stadt widerspiegelt.

Das Tinghuset an der Østergade in Herning wurde 1893–94 als drittes Gerichtsgebäude der Stadt errichtet. Entworfen von den Architekten Claudius August Wiinholt und Andreas Hagerup, zeigt es sich im neugotischen Stil mit einem burgähnlichen Ausdruck.
Die Fassade aus rotem Ziegel auf einem Granitsockel ist mit Spitzbögen, Treppengiebeln, dekorativen Gesimsen und spitzbogigen Fensterdetails geschmückt. Das Schieferdach mit Gauben und Dachfenstern unterstreicht den eindrucksvollen Charakter des Hauses.
Das Gebäude besteht aus zwei Flügeln, die rechtwinklig aufeinandertreffen. Der Hauptflügel beherbergte früher Gerichtssaal und Büros, während der Seitenflügel noch heute als Arrest dient.
Seit 1982 steht das Tinghuset unter Denkmalschutz. Es gilt als wichtiges kulturelles Symbol für Herning und erzählt davon, wie sich die rechtlichen und administrativen Funktionen der Stadt in einer Zeit des Wachstums entwickelten. Zudem hat es einen besonderen Bezug zur Museumsgeschichte, da hier 1896 die ersten Sammlungen des Herning Museums entstanden.
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Østergade 9
7400 Herning
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