Sankt Hans Abend auf Langeland und Strynø
Feiern Sie mit uns an einem Lagerfeuer auf Langeland und Strynø 23. Juni

Johannisabend, Dienstag, 23. Juni 2026
- Hafen von Lohals, Nordstrand in Lohals (Lagerfeuer um 21:00 Uhr)
- Hafen von Bagenkop (das Lagerfeuer wird um 21:30 Uhr entzündet – Lagerfeuerrede um 21:00 Uhr von Joan Kate Pedersen)
- Humble, in der Gasse beim Sportplatz, Zufahrt von der Hovedgade (Lagerfeuer um 20:00 Uhr)
- Tullebølle Fritidspark (Lagerfeuerrede um 20:30 Uhr von Almira Vojnikovic, anschließend wird das Lagerfeuer entzündet)
- Dageløkke (Das Lagerfeuer wird um 21:00 Uhr angezündet, Lagerfeuerrede: Søren Ramsing)
- Spodsbjerg Borgerforening (Das Lagerfeuer wird um 20:00 Uhr am See angezündet. Lagerfeuerrede um 19:30 Uhr: Jane Jegind)
- Longelse Præstegårdshaven ((ABGESAGT))
- Rudkøbing Boldklub (20:30 Uhr, Festrede von Jane Jegind)
- Restaurant Skudehavnen Rudkøbing (Mittsommer-Grillbuffet)
- Strynø
- Broløkke Herregård (Sommerbuffet ab 18 Uhr, Lagerfeuer und Mittsommergesang ca. 20:00 Uhr)
- Restaurant Kædeby Cafeen (Smørrebrød zum Mitnehmen)
Die Liste wird laufend aktualisiert.
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Warum feiern wir Sankt Hans?
Der Sankt-Hans-Abend, der 23. Juni, ist der Abend vor dem Sankt-Hans-Tag, dem Geburtstag von Johannes dem Täufer.
Obwohl die Sommersonnenwende auf den 21. Juni fällt, gilt der Sankt-Hans-Abend in Dänemark als Mittsommerabend und damit als die kürzeste Nacht des ganzen Jahres.
Dem Volksglauben zufolge war Sankt Hans mit einer besonderen Kraft behaftet. Man glaubte, dass Heilkräuter, die in der Sankt-Hans-Nacht gesammelt wurden, eine stärkere Wirkung hatten, ebenso wie der Tau auf dem Gras an sich eine heilende Wirkung besaß.
Das Gleiche galt auch für das Wasser aus den heiligen Quellen, weshalb Kranke an diesem Abend und in dieser Nacht dorthin pilgerten. In diesem Zusammenhang entstanden die sogenannten Quellenmärkte mit Zelten, Ständen und Jahrmarktsattraktionen. Der bekannteste ist der Vergnügungspark Dyrehavsbakken nördlich von Kopenhagen, der im 18. Jahrhundert entstand. Er lieferte die Vorlage für Adam Oehlenschlägers „Sanct Hansaften-Spil“ (1803).
Doch auch die bösen Mächte waren in einer so kraftvollen Nacht unterwegs; so flogen beispielsweise die Hexen auf ihren Besenstielen vorbei, auf dem Weg nach Bloksbjerg oder Hekkenfeldt.
Um das Böse fernzuhalten, wurden Lagerfeuer entzündet, gerne an hochgelegenen Orten, oder man zündete Fackeln in Teerfässern an oder setzte Strohbündel auf Stangen in Brand.
Das Verbrennen einer Hexenfigur auf dem Lagerfeuer ist eine Tradition, die erst im 20. Jahrhundert üblich wurde, als es auch üblich wurde, eine Lagerfeuersrede zu halten und Holger Drachmanns Mittsommerlied aus der Märchenkomödie „Es war einmal“ (1885) zu singen.
Einrichtungen
- Freier Eintritt
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