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Puk passt auf Samsø auf

Puk Stender verliebte sich in Samsø und in die Stelle als Landpolizistin – bereits als sie zum ersten Mal als Vertretung für ihren Vorgänger auf der Insel gearbeitet hatte. Deshalb schlug Puk sofort zu, als sie die Möglichkeit hatte, sich auf die Position zu bewerben. Auf Samsø hat sie Zeit für vorbeugende Maßnahmen, Zeit für die Bürger und Zeit, um die Arbeit auf ihre eigene Art zu erledigen.

Erreichbar, bürgerorientiert und sichtbar
Mit dem Hund Django als einzigem Kollegen ist das Leben als Landpolizistin auf Samsø kein Zuckerschlecken. Zusätzlich zu einer 37-Stundenwoche wird Puk oft mitten in der Nacht alarmiert und kann Samsø nicht verlassen, es sei denn, es kommt eine Vertretung aus Aarhus auf die Insel. Für Puk ist es wichtig, erreichbar zu sein, einen konkreten Service zu bieten und für Einwohner auf Samsø sichtbar zu sein. Deshalb besucht sie gerne die Schulen der Insel, hilft beim Beantragen von digitalen Zulassungen und nimmt sich die Zeit, mit den Insulanern zu reden – egal, wo Puk sie trifft.

Auf Samsø langweile ich mich nie
„Ich habe mit Linedance angefangen, mache Krafttraining und jogge in der Natur. Außerdem denke ich darüber nach, mit dem Eisbaden anzufangen”, erzählt Puk. Als sie auf die Insel kam, hatte sie Einladungen von vielen der 140 Samsøer Vereine erhalten. „Ich hatte mich wirklich über die vielen Einladungen gefreut und habe u. a. Tickets für das Traktorpulling verkauft und bei einer Dorfveranstaltung Kaffee ausgeschenkt“, erklärt Puk.

Wenn Puk Feierabend hat, geht sie mit Django spazieren, nimmt an Vorträgen teil oder besucht Samsøs Cafés und Restaurants. „Ich bin gerne in der Natur, lerne mit Freude Neues und mag es, unter Leuten zu sein. Auf Samsø langweile ich mich nie”, freut sie sich.

Die Zweifel beiseiteschieben
Wer überlegt, nach Samsø zu ziehen, dem empfiehlt die Landpolizistin, es einfach zu tun: „Die vielen kreativen Menschen auf Samsø tragen dazu bei, dass auf der Insel ständig Aktivität herrscht, Interessantes passiert und die Dinge sich entwickeln. Gleichzeitig haben wir gute Fährverbindungen, falls man das Stadtleben vermisst.“ Puk hat einen guten Tipp für Neu-Insulaner, wenn sie auf die Insel kommen: Als Zuzügler sollte man auf die Leute zugehen und dazu bereit sein, sich in die Gemeinschaft auf der Insel einzubringen. Dann trifft man schnell auf die Offenheit, die typisch für die Insel ist“, weiß Puk.

PUKS LIEBLINGSORTE AUF SAMSØ

  • Die Bucht von Sælvig – Schöne Strände und Option auf Ruhe.
  • Issehoved und die Nordbyer Hügel – Wunderbare Natur. Ich empfehle, die lange Strecke zum Issehoved hinauszugehen und am Strand entlang zurückzugehen.
  • Hafen von Langør – Ein sehr hübscher Ort.

PUKS DREI GUTE GRÜNDE FÜR EINEN UMZUG NACH SAMSØ

  • Die Insulaner sind offen und hilfsbereit; deshalb wird man auf der Insel gut aufgenommen.
  • Die Natur auf der Insel ist hübsch und es gibt viele unberührte Stelle
  • Dank der vielen kreativen Menschen und der aktiven Vereine wird man sich hier nie langweilen.