Knudshoved Færgehavn
Die alten, rohen Fähranleger aus Beton sind heute mit der wilden Natur verschmolzen und bieten einen direkten Blick auf die Storebælt-Brücke – ein verstecktes Erlebnis der besonderen Art.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts sorgten die Storebælt-Fähren am Fähranleger Knudshoved dafür, dass der zunehmende Autoverkehr zwischen Fünen und Seeland bewältigt werden konnte. Darüber hinaus verkehrten Fähren von der Hafenmole in der Stadt Nyborg sowie von den Eisenbahnfähranlegern der DSB – die heute noch gut erhalten sind. Mit der Fertigstellung der Storebælt-Brücke im Jahr 1998 endete der Fährbetrieb, der zuvor 800 Jahre lang ein fester Bestandteil des Lebens in Nyborg gewesen war. Dennoch ist Nyborg weiterhin als wichtiger Verkehrsknotenpunkt bekannt und bleibt die Stadt, die Ost und West verbindet.
Ein verborgenes Naturerlebnis der besonderen Art
Da die Fähranleger bei Knudshoved nicht mehr für den Fährverkehr genutzt werden, stehen die verlassenen, rohen Betonkonstruktionen nun da und verschmelzen mit der küstennahen Natur, in der Hagebutten und Sanddorn dominieren. Dies macht das Areal zu einem einzigartigen und verborgenen Ort, da viele nicht wissen, was für ein besonderes Fleckchen Erde dies heute ist. Der Fährhafen ist jedoch bei Anglern bekannt und beliebt, die von den verlassenen Molen aus ihre Fänge einholen. Die Angelmöglichkeiten sind hervorragend. Zu den Arten, die man hier fangen kann, gehören Meerforelle, Makrele, Dorsch, Hornhecht, Hering und Plattfisch. Besonders die Südmole, die Küste um den Leuchtturm und die Steinbefestigungen an der Storebælt-Brücke sind erstklassige Angelplätze.
Der Teil der Halbinsel Knudshoved, der südlich der Autobahn und westlich bis Lindholm liegt, wurde 2004 unter Naturschutz gestellt. Zweck der Unterschutzstellung ist unter anderem die Sicherung der Landschaft, der natur- und kulturhistorischen Werte sowie der Erholungsnutzung. Darüber hinaus sollen der öffentliche Zugang reguliert, Rahmenbedingungen für die Bewirtschaftung der Flächen festgelegt, Möglichkeiten für Landschaftspflege und Renaturierung geschaffen sowie ein günstiger Erhaltungszustand für die natürlichen Lebensräume der Region gesichert werden.
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