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Klintholm Kalkgrave - Kalksteinbruch

Entdecke eine Landschaft, in der die Erdgeschichte sichtbar in Schichten liegt. Die Klintholm Kalkgrave verbinden Geologie, Natur und Spuren der früheren Kalkgewinnung.

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Kalkgrube
Naturgebiete
Foto: Katrine Stubager

Die Klintholm Kalkgrave liegen an der Küste des Storebælt zwischen Nyborg und Svendborg. Das Gebiet war früher ein Kalkabbaugebiet, in dem von 1935 bis 1973 Kalk für die Landwirtschaft gewonnen wurde. Heute bestehen die ehemaligen Gruben aus mehreren Kalkseen mit türkisblauem Wasser. Der Zugang erfolgt über den Parkplatz bei Stenagergård, von wo aus Wege zu den Kalkgruben an der Küste führen.

Das Gebiet ist ein nationales geologisches Interessengebiet und zudem eine international anerkannte geologische Lokalität (Geosite unter UNESCO). Hier ist der Übergang zwischen zwei geologischen Zeitperioden sichtbar: unten eine Schicht aus weißem Bryozoenkalk aus der Periode Danien vor etwa 65–60 Millionen Jahren und darüber eine Schicht aus grauem Mergel aus der Periode Selandien. In der Kalkschicht können Fossilien von Meereslebewesen wie Bryozoen, Seeigeln, Korallen und Haien gefunden werden.

Auch die Natur rund um die Kalkgruben ist artenreich. In den kleinen Wasserlöchern leben unter anderem die geschützte Rotbauchunke sowie verschiedene Molch- und Froscharten. Wege führen durch das Gebiet und verbinden es mit dem sogenannten Klokkefrøstien entlang der Küste. In der Nähe befinden sich zudem Strand, Angelmöglichkeiten und ein Shelterplatz am Wasser.

Der Klintholm-Kalksteinbruch ist Teil des Geoparks Südfünisches Inselmeer

Im Jahr 2018 beschlossen Svendborg, Faaborg-Midtfyn, Langeland und Ærø, den Geopark Südfünisches Inselmeer mit dem Ziel zu gründen, als UNESCO Globaler Geopark anerkannt zu werden. Der Zweck des Geoparks besteht darin, ein Gebiet zu schaffen und zu erhalten, das sowohl Menschen als auch Natur Platz bietet.

Ein UNESCO Globaler Geopark soll die Geologie, Natur und Kulturgeschichte eines Gebiets in den Vordergrund stellen und die Botschaft vermitteln, dass der Mensch ein Teil des Lebens auf der Erde ist. Dass wir alle von den Ressourcen der Erde abhängig sind, vom Klimawandel betroffen sind und für eine nachhaltige Entwicklung verantwortlich sind.

Der Geopark Südfünisches Inselmeer erzählt die Geschichte eines dramatischen Meeresspiegelanstiegs in Südfünen und den Inseln. Ein Meeresspiegelanstieg, der eine ganz besondere Natur formte, die in den letzten knapp 10.000 Jahren die Grundlage für das Bestehen des Gebiets und die kulturelle Identität bildete. Es ist die Geschichte davon, wie sich Landschaft und Archipel weiterentwickeln und definieren, wie wir als Menschen heute leben. Und der Geopark Südfünisches Inselmeer geht vor allem darum zu verstehen, wie wir durch nachhaltige Entwicklung weiterhin unser besonderes geologisches, biologisches und kulturelles Erbe schützen können.

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Klintholmvej 50

5874 Hesselager

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