Gl. Skørping Kirche
Die Kirche Gl. Skørping stammt aus dem 12. Jahrhundert und verbindet romanische Details, eine heilige Quelle und eine lange Wallfahrtstradition.


Gl. Skørping Kirche
Die Kirche Gl. Skørping stammt aus dem 12. Jahrhundert und war lange als Wallfahrtskirche bekannt. Bis heute sind mehrere gut erhaltene Elemente aus romanischer und gotischer Zeit zu sehen.
Das Kirchenschiff besitzt noch seine ursprüngliche romanische Balkendecke, während Turm und Vorhalle in gotischer Zeit hinzugefügt wurden. Das Nordportal ist vollständig erhalten und wird weiterhin als Eingang genutzt. Im Tympanon über der Tür sind sieben Bögen dargestellt, die möglicherweise die sieben Tage der Schöpfung symbolisieren. Das frühere Südportal ist heute zugemauert, doch sein Tympanon mit einem eingemeißelten Kreuz ist erhalten geblieben.
Zur Zeit von Königin Margrete I. wurde an der Südseite der Kirche eine Kapelle angebaut, die heute als Querschiff dient. Unter ihrem Boden verläuft die Quelle, die den Heiligkreuzbrunnen auf dem Friedhof speist. Dem Wasser wurden früher heilende Kräfte zugeschrieben, und bis 1890 fand hier ein Quellenmarkt statt.
Im Jahr 1392 ließ Königin Margrete I. in der Kapelle einen Heiligkreuzaltar errichten. Jeden Freitag sollte der Priester von Skørping hier eine Messe zum Gedenken an die Kreuzigung Jesu lesen. Nach der Reformation wurde die Freitagstradition mit wöchentlichen Abendandachten bis ins 20. Jahrhundert fortgeführt. Heute lebt sie in kleinerem Umfang weiter: An einem Freitag in der Fastenzeit findet weiterhin eine Fastenpredigt statt.
Auch die Ausstattung der Kirche umfasst mehrere historische Stücke. Der Altar aus Granitquadern ist original, ebenso der romanische Taufstein. Taufschale und Taufkanne aus Messing stammen aus dem Jahr 1880, während der Altaraufsatz um 1600 im Stil der Hochrenaissance entstand.
Kontaktinformationen
- Email: skoerping.sogn@km.dk
- Phone: +45 9839 1066
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