skip_to_main_content

Wracktauchen: Das Augustenborg-Wrack - Der südliche Langeland-Belt

Augustenborg ist ein deutscher Trawler, der im ersten Weltkrieg nach dem Rammen einer Mine unterging. Das Wrack ist sehr zersprengt und wird oft als Kanonenboot bezeichnet.

Wracktyp
Dampfer oder Trawler

Tiefe: Von 13 bis 15 Meter.

Sehenswürdigkeiten
Rund um das Wrack sowie innen mittschiffs.

Sicherheit
Beim Tauchen ist stets die A-Flagge mitzuführen; außerdem muss während des Tauchgangs ein Bootsführer an Bord sein.

Sicht: In der Regel okay.
Strömung: Von 0 bis 3 Knoten.

Über Augustenborg
Das Wrack ist sehr zerfallen und wurde wahrscheinlich auch früher wrackgefischt. Das Wrack liegt in Ost-West-Richtung und in moderater Tiefe, so dass sowohl Neuanfänger als auch routinierte Taucher hier zu einem guten und interessanten Tauchgang kommen können. Das Wrack liegt außerdem nahe an der Küste, wo man von den Fahrtrouten weg ist.

Wenn man zum Wrack hinunter kommt, stehen dort Spanten und Schiffsseiten, die hinauf zum Licht zeigen. Man holt das Beste heraus, wenn man eine Tour rund um das ganze Wrack macht, um dann in den unordentlichen Mittschiffsteil des Wracks zu schwimmen. Hier stehen verschiedene Wrackteile, die vom Boden aufragen, aber es ist schwer, sich einen Reim darauf zu machen, was was ist. Zwei Schiffsseiten werden aber überwiegend intakt erlebt.

In der Mitte des Wracks können Strömung und Sand neue Dinge auftauchen lassen, während andere verschwinden. Es ist eines der ältesten Wracks, zu denen im Langeland-Belt getaucht wird, und man kann am Holz rundherum viele feine Details sehen. Auf diese Weise erhält man Einblick in die Art und Weise, wie früher Schiffe gebaut wurden.

Aufgrund der Tiefe sind alle Wrackteile schöner mit sowohl Braun- als auch Rotalgen bewachsen als ein tiefer liegendes Wrack. Außerdem gibt es auch eine Reihe Brotkrumenschwämme, die mit dazu beitragen, dass das Wrack ein farbenprächtiges Erlebnis ist.

Gutes Licht und das seltene Auftreten einer starken Strömung ergibt lange Bodenzeiten, so dass man auch das maritime Leben studieren kann. Hier in den Wrackteilen verstecken sich liebend gern verschiedene Fische und große Dorsche bis 10 kg stehen rundherum auf und unter dem Wrack. Im Winter kann man hier häufig Steinbeißer sehen, die im Wrack viele Stellen finden, an denen sie ihre Eier ablegen. Trotz des starken Zerfalls kann das Wrack also das ganze Jahr über für feine Tauchgänge sorgen.

Weiterlesen: Sicherheit

(lat)54.729233N54°43.754'
(long)10.746900E10°44.814'
 ddd.ddddd°hddd°mm.mmm'