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Wracktauchen: Binz - Der südliche Langeland-Belt

Das Wrack ist schön insbesondere mit Muscheln bewachsen und draußen auf dem Boden kann man Teile des Wracks finden, die von der Strömung und dem Zahn der Zeit abgerissen wurden.

Wracktyp:
Frühere Fähre, zum Kanonenboot umgebaut, in Deutschland gebaut.

Nationalität: Deutsch.
Tiefe: Von 14 bis 16 Meter
Sehenswürdigkeiten: Ganzes Schiff.

Sicherheit
Beim Tauchen ist stets die A-Flagge mitzuführen; außerdem muss während des Tauchgangs ein Bootsführer an Bord sein. Dekoboje und Spule sind mitzubringen.

Achten Sie darauf, dass das Wrack in der Fahrrinne liegt, so dass man auf die sehr großen dort verkehrenden Schiffe aufpassen muss. Man kann gezwungen werden, sich vom Wrack abzubinden; in diesem Fall müssen die Taucher allein zurechtkommen.

Sicht
In der Regel gut.

Strömung
Von 0 bis 3 Knoten.

Fotomöglichkeiten
Steven, Frachtraum, Rudermaschine.

Über Binz
Das kleine deutsche Kriegsfahrzeug Binz fuhr ursprünglich als Dampfschifffähre bei Rügen, wurde aber im 1. Weltkrieg umgebaut. Am 15. Dezember 1915 stieß das Schiff im Langeland-Belt auf eine Mine, wurde in der Mitte gesprengt und liegt jetzt in zwei Teilen mit neun Metern Abstand dazwischen.

Das Heck des Wracks ist auseinandergefallen, aber rund um das Wrack liegen ein paar Kisten mit Munition, und früher wurden russische Gewehre im Wrack gefunden, die von der Kriegsfunktion des Schiffes zeugen. Das Heck ist auch der Ort, wo man die Rudermaschine sehen kann. Diese ist noch gut in Takt und macht stellt schönes Fotomotiv dar.

Der vorderste und am besten erhaltene Teil des Wracks enthält einen Frachtraum, durch den man schwimmen kann. Unterwegs kann man die feinen Holzdetails erkennen, aber achten Sie darauf, sich vom Matsch fernzuhalten. Häufig beherbergt das Wrack große Dorsche, die sich entweder im Frachtraum oder unter den vielen zerfallenen Wrackteilen verbergen; bringen Sie deshalb eine Lampe mit.

Der Steven steht aufrecht und der Fahnenmast steht immer noch – allerdings im rechten Winkel gen Steuerbord verbogen.

Das ganze Wrack ist toll bewachsen, insbesondere mit Muscheln, und rund herum am Boden sind große Muschelbänke. Draußen auf dem Boden kann man auch Teile des Wracks finden, die von der Strömung und dem Zahn der Zeit abgerissen wurden. Obwohl es eines der älteren Wracks im Langeland-Belt ist, ist es voller Erlebnisse.

Achten Sie darauf, dass das Wrack in der Fahrrinne liegt, so dass man auf die sehr großen dort verkehrenden Schiffe aufpassen muss. Man kann gezwungen werden, sich vom Wrack abzubinden; in diesem Fall müssen die Taucher allein zurechtkommen.


Weiterlesen: Sicherheit

(lat)54.713580N54°42.815'
(long)10.867530E10°52.052'
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