Skagens Museum

Ab Ende der 1870er Jahre bis zur Jahrhundertwende war Skagen internationaler Treffpunkt junger Künstler.

Im Laufe der 1880er Jahre verwandelte sich Skagen in eine Künstlerkolonie, wo gearbeitet, aber auch gefeiert wurde. Schon zu ihren Lebzeiten erlangten die Skagensmaler Weltruhm auf den großen ausländischen Ausstellungen.  

Die hervorragendsten Skagensmaler sind die dänischen Maler Anna und Michael Ancher sowie Peder Severin Krøyer. Andere dänische Künstler, die Skagen berühmt machten, sind Holger Drachmann (Dichter und Maler), Viggo Johansen, Carl Locher, Laurits Tuxen sowie - aus den anderen nordischen Ländern - Christian Krohg und Oscar Björck.  

Das Skagens Museum wurde im Jahre 1908 gegründet mit der Aufgabe, die Werke der berühmten Künstlerkolonie in der Umgebung zu bewahren, in der sie geschaffen wurden. Seit 1928 befindet sich das Museum in dem von dem Architekten Ulrik Plesner entworfenen Gebäude.

Mitten im stimmungsvollen Garten liegt das so genannte Gartenhaus ("Havehuset"), in dem einst mehrere Künstler zur Miete wohnten, und ein ehemaliges Getreidemagazin, das sich Peder Severin Krøyer als sein erstes Atelier in Skagen einrichtete.

Das Museum wurde mehrere Male erweitert, zuletzt 2014-2016 mit einem neuen Anbau durch die Firma Friis & Moltke.