Sehenswertes, wohin das Auge blickt

Südfünen zeichnet sich durch Wald, herrliche Strände, beschauliche Fischersiedlungen und Dörfer und eindrucksvolle Gutshöfe aus. All dies lernt man auf dieser Route kennen und man erhält am laufenden Band Eindrücke, die noch lange in der Erinnerung bleiben werden. Nicht umsonst heißt es: „Fünen ist toll!“

Bei der Wassermühle an der Vejstrup Å, wo vom 16. Jh. bis 1975 Getreide gemahlen wurde, sollte man Rast machen. Die in ihrer jetzigen Form im Jahre 1838 entstandene Mühle dient heute als Museum und kann daher besucht werden. Sie liegt in einem Urstromtal, das sich während der letzten Eiszeit bildete. Durch das Tal Vejstrup Ådal führt ein Wanderweg. Auf einem Spaziergang entlang des von hohen Bäumen gesäumten Flüsschens kann man den Vögeln zuhören. Man stelle sich vor: Einst türmte sich das Eis hier mehrere hundert Meter auf!
 

Angler finden sich gern an der Landspitze Elsehoved ein, und viele Radler kommen dort ebenfalls an. Hier kann man entspannt aufs Wasser schauen und vielleicht auch etwas fürs Abendessen angeln. Das 1894 erbaute Leuchtfeuer Elsehoved Fyr hat viele Schiffe sicher durch das Gewässer zwischen Langeland und Fünen geleitet.

In Prospekten, in denen von den Naturschönheiten von Südfünen die Rede ist, ist oft eine kleine Haselmaus zu sehen, die hier tatsächlich häufig vorkommt. Das scheue Nagetier aus der Familie der Bilche misst von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel knapp 10 cm. Sie kommt im Wald Ravnebjerg Skov vor, zu dem man einen Abstecher machen kann, aber auch im Brændeskov Skov, durch den die Route führt. Mit etwas Glück bekommt man eine Maus zu Gesicht. Da sich die Haselmaus mit ihrem rotbräunlichen Fell im Sommer gern in Bäumen aufhält, muss man den Blick nach oben richten.

Zum Ende der Route kommt man durch den Wald Rantzausmindeskov, der bis vor kurzem Poulinelund hieß. Im Zuge der Namensänderung wurde er von einem Forst in einen Erlebniswald umgewidmet. Hier lässt sich im Wald oder auf dem Naturspielplatz herrlich spielen, man kann Essen über offenem Feuer zubereiten und in primitiven Unterständen im Schein der Sterne übernachten.