Frederiksborg Schlloss

Dänische Schlösser und Herrenhäuser

Dänemark ist eine der ältesten Monarchien der Welt. Ihr großes Vermächtnis ist heute besonders sichtbar in Form der zahlreichen Schlösser, Herrenhäuser und Gartenanlagen im ganzen Land. Einige werden auch heute noch von der königlichen Familie selbst genutzt. Einige Schlösser und Herrensitze sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich – mit Ausstellungen, Museen, Kunstsammlungen und anderen Events, die über das ganze Jahr verteilt sind.

Königliche Paläste

Die Winterresidenz der dänischen Königin Margrethe II ist Schloss Amalienborg. Zwei der vier nahezu gleich aussehenden Rokokoflügel des Schlosses sind für Besucher geöffnet. Schloss Amalienborg liegt mitten in Kopenhagen. Schloss Fredensborg, etwa eine halbe Autostunde von Helsingør entfernt auf Nordseeland gelegen, ist die seeländische Sommerresidenz der königlichen Familie. Das Schloss ist für Besucher im Juli geöffnet. Auf der Website der Königlichen Familie finden Sie eine komplette Liste sowie weiterführende Informationen zu allen königlichen Schlössern in ganz Dänemark.

Übersicht über Königliche Schlösser i Dänemark

Bekannte Schlösser

Viele dänische Schlösser wurden ursprünglich als Festungen angelegt, um vor feindlichen Übergriffen zu schützen. Schloss Koldinghus im jütländischen Kolding beispielsweise schützte das Land am einstigen Grenzverlauf zu Deutschland. Ein Feuer zerstörte das originale Schloss 1808. Heute überragt Kolding das aus alten und neuen Elmenten in einer kontrastreichen Architektur wiederaufgebaute Koldinghus. Im Innern befindet sich ein sehenswertes Museum.

Schloss Kronborg in Helsingør auf Seeland liegt direkt am Øresund. Es diente über Jahrhunderte als Festung an der dänisch-schwedischen Grenze. Das Schloss gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es bildet die historische Kulisse für Shakespeares Tragödie „Hamlet“, dem Prinzen von Dänemark. Kronborg kann man ideal im Rahmen einer Tagestour von Kopenhagen aus gen Norden erleben.

 Das wunderschöne Schloss Rosenborg liegt im Königlichen Garten, dem Kongens Have, und mitten im Zentrum der dänischen Hauptstadt. Das Schloss beherbergt die dänischen Kronjuwelen sowie eine umfangreiche Sammlung königlicher Kunst.

In Nordseeland liegt das Schloss Frederiksborg, das ein interessantes Museum zur dänischen Geschichte und Portraitkunst sowie einen hübschen Garten bietet.

 Auf der Insel Fünen steht eines der am besten erhaltenen Wasserschlösser aus der Zeit der Renaissance – Schloss Egeskov. Dieses beeindruckende Gebäude ruht auf Eichenpfeilern im See. Die Legende besagt, dass für dieses Holz ein kompletter Wald gefällt werden musste.

Das dänische Parlament sitzt in den Gebäuden des Schlosses Christiansborg in Kopenhagen. Das Schloss kann auf eine 800 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Einige Bereiche werden immer noch von der königlichen Familie genutzt. Besucher können Christiansborg im Rahmen von Führungen kennenlernen.

Refugium für Künstler

Über Jahrhunderte galten Dänemarks Schlösser als Grundlage der Herrschenden, ob Königshaus, Adel oder andere Eliten. Sie waren aber auch eine Art Zufluchtsstätte für viele bekannte Künstler. Diese wurden oft eingeladen, im Schloss zu wohnen und die hochgestellten Familien zu unterhalten. So waren etwa Hans Christian Andersen und der Komponist Carl Nielsen regelmäßige Gäste in dänischen Schlössern oder Herrenhäusern.

Herrenhäuser

Neben Dänemarks königlichen Palästen liegen auch andere Schlösser sowie viele Herrenhäuser wie Schmucksteine in der wunderschönen Landschaft. Ein Besuch dieser Gebäude führt Sie auf eine Reise zurück in Dänemarks Vergangenheit und seine architektonisch reiche Geschichte. So zahlreich wie die Anwesen sind auch die Baustile – sie variieren von mittelalterlich bis Renaissance, Barock oder Rokoko. Viele Herrenhäuser befinden sich seit Jahrhunderten im Besitz einer Familie. Manche, allerdings nicht alle, sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

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