Die Erbseninseln Christiansö und Frederiksö - Bornholm - Dänemark

Die Erbseninseln Christiansö und Frederiksö

Wenn Sie Urlaub auf Bornholm machen, sollten Sie nicht versäumen, Dänemarks östlichsten Punkt, die Erbseninseln Christiansö und Frederiksö zu besuchen.

Die Erbseninseln - ein beliebtes Ausflugsziel nordöstlich von Bornholm

Die Inselgruppe Ertholmene - deutsch Erbseninseln - liegt einladend am Horizont, nordöstlich von Bornholm. Sie besteht aus den beiden bewohnten Inseln Christiansø und Frederiksø sowie dem Vogelreservat Græsholmen und einer Anzahl größerer und kleinerer Felsen. Die der Insel Bornholm vorgelagerte Inselgruppe hat sich zu einem Ausflugsziel für für Bornholms Gäste entwickelt gemausert. KARTE
Auf Grund seiner Lage im äußersten Osten Dänemarks und zentral in der Ostsee, diente Christiansø lange Zeit als Festungsanlage und dem Schutz der dänischen Flotte. Das gesamte Inselgebiet steht unter Natur- und Denkmalschutz. Tagestouristen und Urlauber besuchen die Inseln und erfreuen sich an dem historischen Flair, die Christiansø zu etwas ganz besonderem macht. Auch Segler nutzen den Vorposten Bornholms in der Ostsee gerne als Station.

Die Geschichte der Erbseninseln

Die Geschichte der Inselgruppe begann 1684, als der dänische König Christian V.  beschloss, eine Festungsanlage zur Verteidigung der dänischen Ostseeflotte zu errichten. Mit dem Friedensvertrag von Roskilde 1658 verlor Dänemark das heute südschwedische Skåne und musste fortan, die Bewegungen der schwedischen Flotte in der Ostsee kontrollieren. Auf den Erbseninseln existierte zwischen den zwei Inseln Naturhafen. Hier entstand daher die Festung Christiansø als weltweit erste Flottenbasis. Bastionen und Mauerringe wurden zum offenen Meer hin gebaut und in deren Schutz lagen die anderen Gebäude der Festung. Im Hafen konnten die dänische Flotte Schutz suchen und proviamtieren. 1855 wurde die Festung Christiansø stillgelegt.

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