Østergade in Ringkøbing

Foto: Destination Ringkøbing Fjord
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Bauwerke und Städtische Umwelt
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Østergade

6950 Ringkøbing

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Die alte Hauptausfallstraße Richtung Norden endete am Nordtor (Nørreport) und wurde Mitte des 19 Jh. durch die Nygade abgelöst. Das kleine Haus Nr. 40 lag außerhalb des Nordtores und wird Akziseamt genannt. Es wurde 1807 als Schmiede ursprünglich aus Fachwerk gebaut, später aufgemauert. Um 1820 wurde es Zollhaus mit Wohnung für den Beamten. Bis 1852 wurden für Waren, die in die Stadt eingeführt wurden Abgaben erhoben. Daher hat sich der Name Akziseamt erhalten.

Die neueren Verwaltungsgebäude, die sich auf dem Rest der Straße bis zum Bahnhof befinden, wurden in Regie des Ringkøbing Amtes gebaut. Nach der Auflösung des Amtes werden die Gebäude u. a. von der staatlichen Steuerbehörde genutzt. Nr. 11 mit dem Erker ist Søren Harpøths Hof, ca. 1790. Hier entstand 1844 das erste Geldinstitut der Stadt, die Sparkasse. Wegen Platzmangels wurde der Sparkassenteil des Gebäudes abgerissen und durch das Haus Nr. 9 ersetzt. Das Erdgeschoss im neobarocken Stil, die Oberetage im westjütländischen Stil mit Erker. Gartnerslippen ist eine mehrere Jahrhunderte alte Passage, die zu den Feldern vor der Stadt hinaus führte. An der Ecke Nørregade trifft man auf das wahrscheinlich bekannteste Haus der Stadt " Den gamle Købmandsgaard" (s. Nørregade). Haus Nr. 34 in zwei Etagen bestand ursprünglich aus zwei gemauerten Häusern, die 1874/75 aufgestockt und als " Eisenbahnhotel" und danach "Hotel Royal" eingerichtet wurden, später als Wohnung. Daneben folgt ein kleines Giebelhaus, ursprünglich aus Fachwerk, das um 1800 als Fabrik zum Karden von Wolle diente, ein wichtiges Produkt in Heidegegenden.

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Destination Vesterhavet, Hvide Sande