Das Märchen: “Der goldene Schuh”. Kapitel 3 Juelsminde

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7130 Juelsminde

Ein Märchen über Trolle, Hexen und Ritter sowie die Dinge und Orte, die Sie in unseren vier abenteuerlichen Gegenden erleben können. 

Kapitel 3 - Juelsminde.

Plötzlich begann es zu regnen. Ella und Benjamin sprangen lachend durch die Pfützen. Ein Vater und sein Sohn kamen mit Angelruten vorbei und luden sie alle in
ihr Ferienhaus ein, um eine heiße Schokolade am Kamin zu trinken.

Als sie das Ferienhaus verließen, mussten sie zur Seite springen, um einer Pferdekutsche auszuweichen, die vorbeischoss. Die Kutsche hielt, und ein Priester auf dem
Kutschbock entschuldigte sich und sagte, dass der Teufel höchstpersönlich auf dem Hinterrad sitze und er versuchte, ihn abzuschütteln. Sie schauten alle auf das Hinterrad und sahen die Gestalt. „Mein Pfarrhaus liegt dort unten in der Bucht As Vig, und ich würde gerne ohne den Teufel nach Hause kommen“, sagte der Priester. Benjamin wusste über den Teufel aus der Schule Bescheid und sagte: „Fahren Sie die Kutsche ins Wasser. Der Teufel hasst Wasser.“ Sie liefen alle hinter der Kutsche her zum Strand. Sobald die Kutsche auf das Wasser traf, rannte der Teufel davon. Der erleichterte Priester überlies der dankbaren Reisegesellschaft die Kutsche.

Sie erreichten bald einen schönen Park, und während sie die Statuen bewunderten, hob Ella aufgeregt etwas vom Boden auf. Als der Troll das Kreuz in den Händen von Ella sah, bat er sie, es zurück zu legen und erklärte: „Einst lebte hier eine Witwe mit ihren Söhnen, Rolf und Palle. Als sie eines Nachts nach Hause ritten, kam es zwischen den Brüdern zu einem Streit. Er endete tragisch, indem Palle seinen Bruder tötete. Als er zu seiner Mutter zurückkehrte, merkte sie, dass etwas nicht stimmte, und als er zugab, seinen Bruder getötet zu haben, schlug sie ihn so stark mit ihren Schlüsseln, dass er tot zu Boden fiel. Man sagt, dass er hier mit einem wertvollen, mit Perlen und Edelsteinen besetzten Kreuz begraben ist. Solange das Kreuz an seinem Platz bleibt, kann nichts Schlimmes passieren.“

Schließlich erreichten sie den zauberhaften Hafenort Juelsminde. Sie fragten auf dem Golfplatz nach dem goldenen Schuh, und im Hotel, in allen Geschäften an den gemütlichen Einkaufsstraßen und im Hafenmuseum. Sie fragten auch die Segler auf ihren Jachten, aber niemand hatte den Schuh gesehen. Nach einem leckeren Essen in einem der Restaurants beendeten sie den Tag mit einer Eiscreme am Jachthafen. Sie gingen zum Strand, saßen eine Weile um ein Lagerfeuer und kuschelten sich in Decken ein, die sie beim Zeltplatz am Strand ausgeliehen hatten.

Als sie die Decken am nächsten Tag zusammenlegten, kam eine Frau mit ihrem Hund vorbei, und sie begannen zu reden. Als sie sie nach dem goldenen Schuh fragten, sagte sie: „Das war wahrscheinlich Kalf der Ritter.“ „Ein Ritter?“ Benjamin klang interessiert, weil er Ritter cool fand. Der Troll erklärte: „Kalf ist ein grausamer und
mächtiger Mann, der Stagesvold erbaut hat, eine Burg im Staksrode-Wald. Er plündert harmlose Schiffe und wird von allen gefürchtet. Ich habe ihn letztens im Wald
getroffen und um Hilfe gebeten. Als Gegenleistung habe ich ihm versprochen, ihn reich zu machen. Er schaute sich meinen Goldschatz an, und wenn ich es mir jetzt überlege, ist der Schuh genau zu diesem Zeitpunkt verschwunden!”

Benjamin lief zur Kutsche und rief: „Wir müssen Kalf finden! Beeilt euch!“ Die Frau mit dem Hund rief: „Ich habe ihn vor einer halben Stunde in Barrit gesehen!“ Sie brachen nach Westen auf, vorbei an dem Angelsee im Wald, bevor sie links aus dem Ort hinausfuhren.

Fortsetzung.....

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