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„Grüner“ Urlaub in Dänemark
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Sie möchten umweltverträglich reisen und auch im Urlaub die Natur schonen? Dänemark bietet viele Möglichkeiten, die schönsten Wochen des Jahres nachhaltig zu verbringen. „Grün“ reisen können Sie in Dänemark sowohl in den Städten wie auf dem Land. Übernachten Sie in umweltzertifizierten Unterkünften. Oder genießen Sie ausgesuchtes Essen in ökologischen Restaurants. Auch ökologisch einzukaufen ist kein Problem – wie „grüne“ Erlebnisse überhaupt. Besuchen Sie z.B. einen Ökobauernhof, einen Windpark, eine autarke Ökogemeinschaft, eine Verbrennungsanlage oder begeben Sie sich auf die Spuren von Umweltschutz, grünen Stadtmilieus u.v.a. Selbst Ihr Aktivurlaub muss nicht im Widerspruch zu Umweltverträglichkeit stehen: Rad- oder Wanderurlaub, aber auch Segeln, Angeln und andere naturnahe Aktivitäten sind ja gerade für Naturliebhaber wie gemacht.
P.S. Viele Links führen zu Seiten in dänischer Sprache, doch die Adresslisten und Karten geben Ihnen vielmals trotzdem nützliche Hinweise, wo Sie in Dänemark ökologische Angebote finden.
 Umweltschutz gehört längst zum Alltag der meisten Dänen. Dies bedeutet beispielsweise, dass es in Dänemark eine effektive Müllverbrennung gibt, die die Energie in Kunststoffen und anderem Abfall möglichst gut nutzt. Wir sortieren unseren Abfall. Feuchter, organischer Abfall wird kompostiert oder gegebenenfalls zur Gewinnung von Biogas genutzt. Umweltschädlicher Müll wird separat gesammelt und verbrannt bzw. deponiert. Zeitungen, Magazine und Pappe kommen in besondere Sammelcontainer. Für Flaschen oder Dosen gibt es ein Mehrwegsystem, alternativ werden sie recycelt. Nicht zuletzt nehmen viele Dänen gern das Fahrrad für den Weg zur Arbeit und nach Hause.
 Bei einer Reise nach und durch Dänemark gibt es viele Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen. Wer mit dem Flugzeug anreist, kann z.B. auf die Umweltpolitik der Fluggesellschaft schauen und darauf achten, ob diese CO2-Kompensationen leistet – oder dies selbst tun. Kompensation kann man unter anderem bei SAS wählen, aber auch bei anderen Airlines. Die Zuganreise ist eine bequeme Alternative zu Flugzeug oder Pkw und bedeutet gleichzeitig weniger CO2-Emissionen pro Reisendem. Dänemark besitzt ein effizientes, umfassend ausgebautes Bahnnetz. Überhaupt ist der Öffentliche Personenverkehr in Dänemark perfekt ausgebaut, so dass selbst kleine Orte mit Bus oder Zug erreichbar sind. In allen größeren Orten verkehren Stadtbusse. Kopenhagen ist darüber hinaus mit S-Bahnen und Metro (U-Bahn) erschlossen. Auf www.rejseplanen.dk finden Sie alle öffentlichen Verkehrsmittel und Linien in Dänemark. Wie wäre es, wenn Sie es machten wie die meisten Dänen – und das Rad benutzen? In Kopenhagen und Århus stehen kostenlose Leihräder, die „Bycykel”, bereit. Oder Sie mieten ein Rad bei einem der zahlreichen Fahrradhändler im Land. Mehr dazu unter Fahrradvermietung. Anders als in vielen anderen Hauptstädten können Sie sich in Kopenhagen auf dem Rad ganz sicher fühlen, dafür garantieren u.a. 300 km perfekt ausgebaute Radwege. Rund ein Drittel der Kopenhagener radeln regelmäßig zur Arbeit!
 Bei der Suche nach einer Unterkunft sollten Sie auf die Umweltzertifikate „Der Grüne Schlüssel“, „Der Schwan“ und „Die Blume“ achten. Diese Auszeichnungen erhalten nur Anbieter, die möglichst umweltverträglich agieren. Eine Liste mit allen Unterkünften, die den „Grünen Schlüssel“ erhalten haben, finden Sie auf green-key.org. Auf ecolabel.dk finden Sie Anbieter, die mit „Schwan“ oder „Blume“ zertifiziert sind. Die Scandic Hotels stellen seit über 15 Jahren Umwelt und Gesundheit in den Mittelpunkt. Sie verwenden unter anderem natürliche Materialien in besonderen „Umweltzimmern“. Und in den Restaurants gibt es Biologisches. – Die Hotelgruppe Brøchner setzt besonders auf wenig Klimabelastung und die Kompensation von Klimaemissionen durch die Gäste. – Wer eine Unterkunft mit ökologischem Gesamtkonzept sucht, findet in den Guldsmeden Hotels in Århus und Kopenhagen das Richtige, da man hier sowohl bei Frühstücksbüffet wie Speisekarte, aber auch bei Wäsche und Spa an die Umwelt denkt. Darüber hinaus findet man in Dänemark zahlreiche Biobauernhöfe, die unter dem Motto „Bed & Nature“ gern Gäste empfangen. Dort kann man am Hofleben teilnehmen und gesundes, biologisches Essen genießen. In einigen Fällen besteht auch die Möglichkeit zur Mitarbeit gegen freie Unterkunft und Verpflegung. Weitere Informationen auf www.wwoof.dk. Sogar umweltschonendes Camping ist in Dänemark möglich, zum Beispiel auf dem ökologischen Campingplatz Feddet bei Præstø auf Seeland. Oder Sie wohnen ganz naturnah auf einem der mehr als 900 dänischen Naturlagerplätze.
 Dänemark setzt schon lange darauf, Nahrungsmittel ökologisch und umweltschonend zu produzieren – vielfach auch biodynamisch. Zahlreiche Bauern, Handelsorganisationen, Umweltschutz- und Verbraucherverbände bürgen für die Einhaltung der staatlichen Öko-Auszeichnung „Ø“. Diese bürgt für Kontrolle, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung in Sachen Ökologie. Achten Sie darum auf das „Ø“ auf Lebensmittelverpackungen, wenn Sie in Dänemark einkaufen. Übers ganze Land verstreut findet man Restaurants und Cafés, die biologische und ökologische Gerichte auf ihrer Karte haben. In Kopenhagen sind dies z.B. das biodynamische Restaurant Geranium oder BioM, Meyers Deli-Cafés sowie eine Reihe ökologischer Cafés im Stadtteil Nørrebro. Auch in Århus, Aalborg und einigen anderen Provinzstädten findet man spannende Restaurants und Cafés mit ökologischem Angebot. Wer schmackhafte Getränke sucht, findet fast überall in Dänemark auf den Karten Ökosäfte und –limonade von Søbogaards. Fragen Sie aber unbedingt auch nach einem ökologischen Jacobsen Extra Pilsner von Carlsberg oder einem Öko-Hopfen-Bier von Thy, dem „Thy Økologisk Humle“. In vielen dänischen Cafés gewinnen ökologischer – und oft auch nachhaltiger – Kaffee und Tee immer mehr Anteil. Fragen Sie danach.
 Viele Städte in Dänemark haben einen besonderen Einsatz für die Umwelt geleistet oder sind aktuell dabei, sich in diesem Bereich zu engagieren. Um diese „grünen“ Initiativen zu finden, sollten Sie am besten das lokale Agenda-21-Center ansprechen. Auf der Homepage eco-info.dk finden Sie weiterführende Informationen zu den lokalen Agenda-21-Centern. Führend in Sachen Umwelt und Umweltschutz ist das südlich von Kopenhagen gelegene Albertslund. Im Agenda-21-Center in Albertslund erhalten Sie Informationen über die verschiedenen Aktivitäten. Auf Wunsch erhalten Sie einen Folder, der Sie zu den örtlichen Natur- und Kulturerlebnissen führt. Die grünen stadtökologischen Initiativen der Großstädte finden Sie, geordnet nach Projekten oder Stadtökologie unter www.eco-info.dk. Sind Sie besonders an grünen Dächern, Natur auf dem Straßenpflaster oder Begrünung von Beton interessiert, finden Sie mehr Informationen auf www.vegtech.dk. Eine richtige Umweltschutzinsel ist das im Kattegatt liegende Samsø. Auf Samsø, das sich mit erneuerbarer Energie selbst versorgt, haben Besucher die Möglichkeit, ein Sonnenkraftwerk, eine mit Stroh befeuerte Biogas-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, einen Windenergiepark und eine Solarzellenproduktion zu besichtigen. Samsø versorgt sich zu 100 % selbst mit Strom aus Windgeneratoren sowie zu 70 % selbst mit Wärme aus erneuerbarer Energie. Mehr über Dänemarks „Insel der Erneuerbaren Energie“ finden Sie auf www.energiakademiet.dk. Die Gemeinde Thisted in Nordjütland ist ebenfalls führend in Sachen erneuerbarer Energien. Die Kommune versorgt sich selbst mit Elektrizität aus Windgeneratoren und deckt 85 % ihrer Wärme selbst. In Thisted können Sie unter anderem Dänemarks erste geothermische Anlage, Abfallverbrennung, Wärmegewinnung aus Holzpellets und Stroh besichtigen. In der Region liegt ferner Dänemarks erster Nationalpark, der Nationalpark Thy. Mehr über die Umweltinitiativen in Thy erfahren Sie unter climate.thisted.dk (Englisch). Auch Lolland ist einen Besuch wert. Die Ostseeinsel erzeugt bereits mehr erneuerbare Energie, als ihre Bewohner selbst verbrauchen – doch die Anstrengungen gehen weiter, ja so weit, dass Lolland führendes Vorzeigemodell der Welt in Sachen erneuerbarer Energie werden möchte. Vor Nysted können Sie den größten Meereswindpark der Welt besuchen. Auch der wichtigste Großversuch der EU mit Wasserstoff als Energielieferant findet hier statt. In Kürze werden auch Wellenkraft, Sonnenenergie und Erdwärme Touristenattraktionen auf Lolland werden.  Informativ und spannend sind auch Besuche auf den zahlreichen kleinen Inseln überall im Land. Hier erfahren Sie mehr zu nachhaltiger Bauweise oder zum Leben in kleinen Gemeinschaften.
In Dänemark gibt es zahlreiche „grüne“ Erlebnisse. Hier eine kleine Auswahl: • Besuchen Sie einen Öko-Bauernhof oder einen ökologischen Obstanbauer. Öffnungszeiten und andere Informationen unter okologi.dk• Besuchen Sie eine umweltgerechte Siedlung, z.B. in Stenløse Syd auf Seeland, wo die meisten Niedrigenergiehäuser Dänemarks stehen. Informieren Sie sich in den ganz verschiedenen Gebäuden, die unter Berücksichtigung der „Schwan“-Standards für Häuser errichtet wurden. – Auch Ringgården bei Århus lohnt einen Besuch. Hier können Sie erleben, wie man mit neuen Materialien baut, die Energie sparen, wie man Sonnenkollektoren, LED-Beleuchtung u.a. einsetzt. Weitere interessante Besuchsmöglichkeiten finden Sie unter http://www.klimabyggeri.dk/. • Wer mehr über erneuerbare Energie, Ökologie und Klima lernen möchte, kann auch ins Museum gehen oder eine der festen Ausstellungen zu diesen Themen besuchen. In Thy in Nordjütland beispielsweise liegt das Nordische Volkscenter für Erneuerbare Energie ( Nordisk Folkecenter for Vedvarende Energi), in dem Ausstellungen und Vorträge zu erleben oder Expertenrat zu bekommen ist. – In Kopenhagen lohnt der Besuch im „Ökologischen Ideenhaus“ ( Det Økologiske Inspirationshus). – Das Kloster Ebeltoft zeigt 2009 eine Ausstellung zu Auswirkungen des Klimawandels für Dänemark sowie zu Natur und Umwelt in der Geschichte. Auf Lolland eröffnet 2009 ferner ein neues „Eventarium“ mit Experimenten, Präsentationen und spielerischen Aufgaben rund ums Thema erneuerbare Energie. – Dänische Museen mit Schwerpunkt „Ökologie“ finden Sie hier . • Mit offenen Landschaften, Buchenwäldern, Sandstränden, Wiesen und Feldern bietet Dänemark Naturerlebnisse für jeden. Wer mehr über die dänische Natur erfahren möchte, kann mit einem der landesweit mehr als 300 dänischen Rangern, den Naturvejledern, zu einer spannenden Erlebnistour in die Natur aufbrechen. Veranstaltungen und Touren mit Naturvejledern finden Sie hier. Weitere Informationen zu „grünen“ Erlebnissen in Dänemark erhalten Sie bei den örtlichen Touristeninformationen.
 Auf der Suche nach „grünen“ Veranstaltungen werden Sie in Dänemark an vielen Orten und fast ganzjährig fündig: Nehmen Sie z.B. an einem der sogenannten „ökologischen Sommerabende“ teil, bei denen man ökologisches Gemüse und Kräuter zunächst erntet und dann gemeinsam mit den anderen Teilnehmern kocht. – Oder besuchen Sie eine der ökologischen Modeausstellungen und Modemessen in Kopenhagen. Eine tolle Kombination aus Spaß und Lernen garantiert auch die Teilnahme an einer Veranstaltung zum „Tag des Apfels“. Auch Backkurse oder ein Bierbraukurs auf dem Hof Fuglebjerggård in Helsinge in Nordsjælland versprechen bleibende Urlaubserlebnisse. Sie lieben Rock und möchten gleichzeitig etwas für die Umwelt tun? Auf dem Roskilde Festival können Sie beides guten Gewissens verbinden – Nordeuropas größtes Rockevent tut seit vielen Jahren etwas für die Umwelt. 2009 steht sogar ganz im Fokus von Klima und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus finden überall in Dänemark alternative Gesundheitsmessen mit Themenschwerpunkten wie Naturheilkunde, Naturmaterialien, Detox-Diät, ökologische Ernährung u.a. statt. Kopenhagen ist 2009 Gastgeber der UN-Klimakonferenz „COP15“ – ein internationales Ereignis, in dessen Rahmen landesweit zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und andere Veranstaltungen zu den Themen Umwelt und Weltklima stattfinden.
 Sie planen einen gesunden und vielleicht sogar umweltfreundlichen Urlaub? Dann ist Radurlaub in Dänemark genau das Richtige! Die Abstände im kleinen Königreich sind klein, die Hügel – Berge gibt es bei uns gar nicht! – gut zu bewältigen. Mehr als 10.000 km perfekt beschilderter Radwege erleichtern die Tour und bedeuten zugleich ein Sicherheitsplus. – Mehr zum Radurlaub in Dänemark erfahren Sie hier. Besonders umweltfreundlich bewegt man sich natürlich zu Fuß fort. Dänemark bietet vielfältige Möglichkeiten für kurze oder längere Wanderungen – nicht zuletzt, weil Landwirte ebenso wie Waldbesitzer ihre Grundstücke für Wanderwege bzw. Wanderer geöffnet haben. Auf http://www.spor.dk/ finden Sie viele Tourenvorschläge. – Auch die Homepage des Dänischen Wandervereins (Dansk Vandrelaugs) liefert Tipps und Informationen rund um Wanderurlaub in Dänemark. Dänemark ist zu allen Seiten von Meer umgeben – was liegt da näher als eine Wasser(sport)aktivität. Die einfachste: ein Bad in den Wellen von Nord- oder Ostsee. Trotz intensiver Landwirtschaft und vieler Industrieunternehmen konnte der Eintrag aus diesen Quellen gesteuert und reduziert werden, so dass das dänische Badewasser zum besten in Europa gehört. Als sichtbares Zeichen der hohen Qualität wehte die von der EU vergebene Blaue Flagge 2008 an nicht weniger als 216 dänischen Stränden. Ja, sogar das Wasser im Hafen von Kopenhagen ist so sauber, dass man dort unbedenklich baden kann.  Dänemark besitzt lange Küstenabschnitte, an denen man mit Kajak und Segelboot in geschützter Landnähe Gelegenheit hat, Vögel, Fische oder dänische Hafenstimmung zu entdecken. Auch über 75 Häfen weht die Blaue Flagge als Beweis für die Anstrengungen für mehr Umweltschutz. Für Familien finden in der Sommersaison eine Reihe „Blauer Flagge“-Aktivitäten wie Angeln, Spiele oder Ausflüge in die lokale Natur statt. – Lesen Sie hier mehr zum Stichwort Segelurlaub in Dänemark. (Link) Darüber hinaus sind Dänemarks Seen, Bäche und Flüsse ein Eldorado für Kanu- und Kajaktouren. Auch Angeln oder Vogeltouren (Birdwatching) sind „grüne“ Erlebnisse der Extraklasse. – Wer „grünes“ Golfspiel liebt, ist auf dem ökologischen Golfplatz in Torup auf Seeland richtig. Die Anlage ist die erste ihrer Art in Dänemark. Doch der dänische Golfverband Dansk Golf Union tut mehr, beispielsweise durch die Verpflichtung aller Golfplätze, keine Pestizide zu verwenden.
 Dänemark gehört zu den Nationen mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an ökologischen Nahrungsmitteln. Seit 2004 ist der Verkauf ökologischer Lebensmittel um 80% auf rund 4,5 Milliarden dänische Kronen, etwa sechs Mio. Euro, im Jahr 2008 gestiegen. Ökologische Lebensmittel erkennen Sie am offiziellen Hinweis „Ø“. Wer biodynamische Produkte sucht, sollte nach dem „Demeter“-Etikett suchen. Supermarktketten wie Kvickly, Brugsen und Netto haben ein großes Angebot an ökologischen Waren. Den meisten Umsatz mit Bio-Produkten machen jedoch die Irma-Supermärkte mit einem Anteil ökologischer Produkte von 30% im Jahr 2007. Daneben finden Sie im ganzen Land Supermärkte, die ausschließlich ökologische Waren in den Regalen haben. Dies gilt z.B. für Egefeld mit Filialen in Valby, Frederiksberg und Kolding. In Dänemark gibt es viele kleinere Reformhäuser oder Gesundheitsläden, die neben ökologischen und biodynamischen Lebensmitteln auch besondere Nahrungsmittel, Gesundheitsprodukte und Kosmetik anbieten. Frisch gebackenes Biobrot und –kuchen erhalten Sie ebenfalls in zahlreichen Bäckereien, beispielsweise auch bei Bäckereiketten wie Emmerys und Reinh van Hauen. Möchten Sie direkt beim Erzeuger kaufen, führt der kürzeste Weg in einen der mehr als 100 Hofläden überall im Land. Im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli betreibt die Molkerei Løgismose einen Laden mit ökologischen Produkten. Direkt vom Erzeuger kommt auch das Angebot in einem ökologischen Schlachtergeschäft, wo Sie Aufschnitt, Würstchen – die berühmten dänischen Pølser – und andere Produkte von Biotieren gern probieren dürfen. Auf ecoweb.dk finden Sie eine Liste von Bioschlachtern in Dänemark. Vierorts in Dänemark finden auch Biomärkte statt. Wann und wo, erfahren Sie auf www.torvelisten.dk.
Sie stehen auf nachhaltiges Design, auf ökologische und gesunde Materialien? Dann finden Sie in Dänemark immer mehr Läden mit aktuellen Trends rund um „organic living” und Wellness. Unter „Organic living” versteht man ökologische Textilien, Parfüms und Hautpflegemittel, aber auch Einrichtungsgegenstände für Küche, Schlaf- und Wohnzimmer. Geschäfte, die auf „organic living“ setzen, finden Sie überwiegend in dänischen Großstädten – auf ecoweb.dk erfahren Sie ihre genaue Lage. In zahlreichen Fachgeschäfte finden Sie u.a. Kinderkleidung und Designermode mit ökologischen Materialien. Wenn Sie neben Ökologie auch auf soziale Verantwortung achten, sollten Sie nach dem Fair-Trade-Siegel Ausschau halten. Auf fairtrade.dk finden Sie Geschäfte, die Waren aus fairem Handel anbieten.
Diese Seiten haben auch englischsprachige Versionen, die wenigen rein dänischsprachigen Seiten sind gekennzeichnet. www.cop15.dk
Dänemarks Homepage zur UN-Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen. www.eco-info.dk (nur auf Dänisch) Übersicht über das grüne Dänemark – u.a. mit den Agenda-21-Centern, ökologischen Besuchsbauernhöfen, grünen Unterkünften, grünen Einkaufsmöglichkeiten, Organisationen etc. oeko-danmark.dk (nur auf Dänisch) Übersicht über Ökobauernhöfe, Hofläden, ökologische Kleidung u.a. www.okologi.dk
Homepage des Ökologischen Landesverbandes (Økologisk Landsforening). Hier finden Sie u.a. Informationen und News rund um Ökologie für Produzenten und Verbraucher. www.ecoweb.dk Dänemarks Ökoportal mit Öko-Kalender, Infos zu Hofläden sowie weiterführenden Links. www.miljoeogsundhed.dk
Informationsstelle für Umwelt und Gesundheit http://www.mst.dk Dänischer Umweltverband (Miljøstyrelsen) http://www.ecocouncil.dk Der Ökologische Rat – News, Artikel und Forum zu Ökologie www.wwf.dk
WWF www.friluftsraadet.dk (nur auf Dänisch) Dänischer Freiluftrat (Friluftsrådet) http://www.dn.dk Dänemarks Naturschutzorganisation (Danmarks Naturfredningsforening) Text: Den Lærerige Miljøoplevelse, RUC in Zusammenarbeit mit VisitDenmark
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