Kajak in Kopenhagen

Das unbekannte Kopenhagen

Es gibt mehrere versteckte Oasen in Kopenhagen, die alle für eine kleine Atempause oder vielleicht ein nettes Picknick geeignet sind.

Versteckten Oasen der Großstadt

Besuchen Sie beispielsweise den Park der Königlichen Bibliothek mitten in der Stadt im Schatten von Schloss Christiansborg. Hinter dem Designmuseum Danmark in der Bredgade liegt der Park Grønnegaard, in dem man sich bei einer Tasse Kaffee aus dem Museumscafé erholen kann. In Vesterbro können Sie den Park Skydebanehaven besuchen, der etwas versteckt hinter einer hohen Mauer liegt. Und im Stadtteil Østerbro liegt der Park Classens Have, der auf den ersten Blick auszusehen scheint wie ein privater Garten. Wenn Ihr Weg nach Nørrebro weiterführt, sollten Sie unbedingt auf dem alten Friedhof Assistens Kirkegaard vorbeischauen, der eine grüne Lunge des Stadtteils ist. Hier kann man in Ruhe ein mitgebrachtes Lunchpaket genießen – in Gesellschaft von Größen wie Hans Christian Andersen und Søren Kirkegaard, die beide hier ihre letzten Ruhestätten haben.

Museen der anderen Art

Wenn Sie einige von Kopenhagens weniger überlaufenen Museen kennenlernen möchten, sollten Sie unbedingt das Medizinische Museum in der Bredgade besuchen. Hier wird die nicht selten makaber anmutende Geschichte der Medizin erläutert. Brauchen Sie ein bisschen mehr Action, sollten Sie nach Hvidovre fahren und das Zirkusmuseum besuchen, Nordeuropas größtes seiner Art.

Ausflug unter die Erde

Besuchen Sie Cisternerne – Das Museum für moderne Glaskunst, das dem Vernehmen nach das einzige Museum ohne Tageslicht in Europa sein soll. Eingerichtet ist es in den unterirdischen Trinkwasserzisternen Kopenhagens – früher wurden hier 16 Millionen Liter Wasser gelagert. Ein besonderes Erlebnis!

Kopenhagens vergessene Festung

Besuchen Sie Kopenhagens „Westwall" – Vestvolden, eine fast 14 Kilometer lange und mehr als 100 Jahre alte Verteidigungsanlage zur Sicherung der Stadt. Die alte Militäranlage mit ihrer besonderen Natur hat sich in den letzten Jahren zu einem Erholungsgebiet mit einem umfassenden Angebot an Aktivitäten entwickelt.

Mehr zum Westwall (nur auf Dänisch)

Picknick auf einer ehemaligen Festungsanlage

Machen Sie einen Picknickausflug zu Kopenhagens alten Seefestungen, Flakfortet und Middelgrundsfortet. Beide liegen auf künstlich angelegten Inseln unweit der Insel Saltholm. Von hier aus hat man einen unvergesslichen Blick auf die Türme von Kopenhagen; eine Entdeckungstour in den historischen Gemäuern ist ebenfalls äußerst eindrücklich. Im Sommer verkehren täglich mehrere Fähren ab Nyhavn hinüber zu den Eilanden.

Lenin in Kopenhagen

Anlässlich des 2. Kongresses der Kommunistischen Internationalen wohnte Lenin 1910 einen Monat lang in Kopenhagen, genauer gesagt in einem gemieteten Zimmer bei einer Familie in der Vesterbrogade 112 a. Sein Arbeitstisch von damals wurde später nach Moskau gebracht und im Leninmuseum ausgestellt.

Alternatives Sightseeing

Unternehmen Sie eine Kajaktour durch Kanäle und Hafen der Stadt in Begleitung von professionellen Kajaktrainern – und erleben Sie Kopenhagen aus einer ganz neuen Perspektive. Die Touren werden individuell auf Sie angepasst und nach Können und Unternehmenslust geplant. 

www.kajakole.dk

Zu Besuch in einem der ältesten Geschäfte Kopenhagens

Perch’s Teehandel ist eines der ältesten Geschäfte Kopenhagens. Seit seiner Eröffnung 1835 hat es seinen Stil durchgehend bewahrt. Das Interieur ist original – gehalten in grünem Holz in englischem Kolonialstil. Ein Muss für all diejenigen, die Tradition und alten Charme lieben.

www.perchs.dk

Attraktiver Wohnraum aus alter Zeit

Besuchen Sie die Wohngebiete Brumleby und die Reihenhaussiedlung Kartoffelrækkerne – wörtlich: Kartoffelreihen – im Stadtteil Østerbro. Gebaut auf Initiative des Arztes Emil Hornemann sollte das Viertel bessere Verhältnisse für die Armen der Stadt nach der verheerenden Choleraepidemie von 1853 schaffen. Beide ehemaligen Arbeitergebiete gehören heute zu den beliebtesten Wohnvierteln von Kopenhagen.

Die Kleinen Familiengärten in Frederiksberg

Wenn Sie Lust auf rustikales Essen und eine familiäre dänische Atmosphäre haben, sollten Sie unbedingt die „Kleinen Familiengärten", De små familiehaver, in der Pile Allé in Frederiksberg kennenlernen. Das klassische Ausflugslokal entstand im 19. Jahrhundert und wurde ursprünglich von Bediensteten des Schlosses Frederiksberg bewirtschaftet. So ur-dänisch wie hier zeigt sich Kopenhagen kaum noch – man stößt gemeinsam an, auf den Tischen liegen karierte Tischdecken und nicht selten wird sogar ein Lied angestimmt.

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